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DoloMythos

Das größte Dolomitenmuseum

DoloMythos - Sonderschau

Sonderschau

Sonderschau

10 Jahre Welterbe Dolomiten
Die Erforschung der Dolomiten

In einer aufwändigen Sonderschau zeigt Dolomythos die Höhepunkte der Erforschung der Dolomiten. Was heute selbstverständlich ist, war ein langer Weg voll kleiner Meilensteine. Die besten Gelehrten eilten über Jahrhunderte in dies Gebiet voll landschaftlicher Schönheit, um dort Schlüsse über die Veränderungen im Laufe der Jahrmillionen zu ziehen. Es erscheint uns selbst heute eigenartig, dass diese Berge einst tropische Atolle und Lagunen bildeten, Vulkanausbrüche die Landschaft veränderten und Meere über Hunderte von Jahrmillionen die Dolomiten beherrschten. Und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt den Schlüssel zum Verständnis unserer Evolution lieferte. Aber dazu brauchte es unzählige Forscher, welche das Puzzle ergänzten.

Die Hauptvitrine der Sonderschau ist dabei – wie könnte es auch anders sein - Déodat de Dolomieu gewidmet. Seltene Originaldokumente werden dabei gleich gezeigt wie die Wichtigkeit des Minerals Dolomit. Ein zweiter Höhepunkt bildet das Buch „The Dolomite Mountains“ aus dem Jahr 1864 von Josiah Gilbert und George Cheetham Churchill, welches unabsichtlich dazu beitrug, dass diese Gebirgskette zum ersten Mal den verbindenden Namen Dolomiten erhielt.
Der aus Belluno stammende Tommaso Antonio Catullo bildete im Jahr 1828 als Erster Fossilien aus den Dolomiten ab. Ihm folgte im Jahr 1843 der deutsche August von Klipstein. Viele dieser historischen Meilensteine werden in der Sonderschau mit Originaldokumenten ins Rampenlicht gestellt. Zum ersten Mal überhaupt öffentlich gezeigt wird das Buch des jungen Ferdinand Freiherr von Richthofen, in dem er das bahnbrechende Gedankengebäude aufstellte, dass große Teile der Dolomiten einstige tropische Korallenriffe seien.

Aber auch dem Beitrag von Frauen ist ein breiter Raum gewidmet. Dazu gehört die Geschichte der Dolomitengeologin Maria Ogilvie, verheiratete Gordon, welche ab 1891 begann in den Dolomiten zu forschen. Mit einer Dissertation wurde die erste Frau mit diesem Universitätsabschluss in England und später auch noch in Deutschland. Auch für die Gleichberechtigung der Frauen setzte sie sich ihr Leben lang aktiv ein. Als historisch kann auch eine Reisebeschreibung über die Dolomiten von Amelia Edwards gelten, welche sie 1873 verfasste. Im Jahr 1862 gründete der Wiener Student Paul Grohmann den „Oesterreichischen Alpenverein“, und damit den zweitältesten der Welt nach dem britischen „Alpine Club“. In den darauffolgenden Jahren bestieg Paul Grohmann fast alle wichtigen Dolomitengipfel wie die Dreischusterspitze, die Tofana, Marmolata, den Monte Cristallo, Langkofel und zur Krönung die Große Zinne. Selbstherrlich beschrieb er seine Leistungen in seinem 1877 erschienen Buch „Wanderungen in den Dolomiten“ – und öffnete damit diese Berge für die nächsten Abenteuer. Abgeschlossen wird die Sonderschau mit einem weiteren Juwel. In „Innichen – Bewegte Zeiten“ werden die ältesten Fotos und Ansichtskarten dieses Dolomitendorfes gezeigt, das heuer das 1.250 Jahr-Jubiläum seit seiner Gründung feiert. Und damit stellvertretend für die touristische als auch geschichtliche Entwicklung der Dolomiten steht.

Höhepunkte:
Dolomieu und sein Fund
Große Forscher
Die K. K. Geologische Reichsanstalt in Wien
Richthofens Rifftheorie
The Dolomite Mountains
Julius Pia und die Berge aufbauenden Algen
Frauen schreiben Geschichte
Der Erstbesteiger der Dolomitberge
Die weltweite Wichtigkeit der Dolomiten


Partner Culturonda Dolomythos

 

DoloMythos - Lexikon

Megachirella wachtleri
Die Mutter aller Eidechsen und Schlangen

Die Geburt der Blütenpflanzen

Dolomiten-Weltnaturerbe
Auch die Dolomiten gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO

Wo liegen die Dolomiten?
Die schönsten Bauwerke der Natur

Der Name der Dolomiten
Eine eigenartige Geschichte

Die Besteigung der Berge
Die Dolomitgipfel werden erobert

Krieg in den Bergen
Ursachen und Wirkungen

  


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